Orientalischer Hoher Atlas Tounfit und Imilchil, hoher atlas wandern
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Orientalischer Hoher Atlas:Tounfit-Imilchil

Orientalischer Hoher Atlas: Tounfit-Imilchil, Dauer: 7 Tage, davon 5 Tage Wanderung

Wir nehmen während der Wanderung Abstand von Marrakesch. Wir begeben uns auf eine sehr schöne Rundreise am Fuße des Djebel Masker, der die Verlängerung des Djebel Ayachi ist.
Der orientalische Hohe Atlas weist ein kontinentales Klima auf, das sehr angenehm zum Wandern ist, insbesonders im Sommer. Die Landschaften erinnern kaum an Almen, die Täler sind sattgrün, übersehen von herrlichen Zedern und Kalkgesteinen, welche weiß und beige sind, undes gibt atemberaubende Schluchten.
Wir kommen an schönen kleinen Dörfern vorbei, die mitten im Plateau liegen und wo die Berber des Stammes Ait Haddidou und Ait Brahim leben. Man erkennt an der Farbe der Decken, die die Frauen weben, zu welchem Stamm die Familie gehört. Die gesamte Route ist fantastisch und außergewöhnlich.

Orientalischer Hoher Atlas:Tounfit-Imilchil

Imilchil

Orientalischer Hoher Atlas:Tounfit-Imilchil

hoher atlas wandern

Saison:
Von April bis Oktober

Schwierigkeitsgrad:
Guter körperlicher Zustand

Route:

Tag 1: Ankunft in Fès:
Begrüßung durch den Leiter und Transfer zum Hotel.
Nächtigung im Bed&Breakfast.

Tag 2: Fès – Tounfit:
Transfer im Minibus oder Allradfahrzeug nach Tounfit, ab einem Ort in den Bergen (2200 m) vom Djebel Masker bis zum Djebel Ayachi. Hier gibt es hohe Almen, die stark landwirtschaftlich betrieben weren: Anbau von Geste, Weizen und Luzerne. Abendessen und Nächtigung bei Einheimischen.

Tag 3: Tounfit – Tizi Hammou – Assaka:
Von Tounfit geht es auf dem Rucken der Maultiere durch einen Weg zu höher gelegenen Dörfern Richtung Atman Plateau. Trotz der Höhe kommen wir an großen, hügeligen Ebenen vorbei, wo wir überall Einheimische in ihren Feldern bei der Arbeit mit traditionellem Werkzeug sehen. Wir passieren Flächen voller Wacholder und Zeder.
Wir überqueren den Tizi Hammou Pass, um ins niedriger gelegene Aït Chaouli zu gelangen. Hier findet man Häuser aus Stampfbau mit flachen Dächern. Wir kommen in das Dorf Assaka und gehen durch die Schluchten von Tatrout. Hier kleiden sich die Menschen sehr traditionell, man findet ein Leben vor, wo es einem vorkommt, als wäre die Zeit stehengeblieben. Abendessen und Nächtigung bei Einheimischen.

Tag 4: Assaka – Schluchten von Tatrout – Tegrara Tal – Agheddou:
Nach dem Mittagessen Aufstief Richtung Schluchten von Tatrout. Am Weg dorthin kommen wir am Südhang des Djebel Masker vorbei. Tolle enge, hohe Schluchten mit Schwindelerregenden Innenwänden auf welchen Zeder wächst.
Wir wandern weiter Richtung Tegrara Tal und kommen am Tizi n’Houdm Pass vorbei. Danach Abstieg zum abgelegenen Dorf Agheddou (1800 m). Das Maultier ist für die Bewohner dort als Transportmittel lebensnotwendig. Abendessen und Nächtigung in Zelten.

Tag 5: Agheddou – Anefgou – Tirghist:
Aufstieg durch den Wade von Agheddou, wir wandern teilweise durchs Wasser. Wir kommen durch Ebenen voller Zeder und Steineichen, bevor wir den Djebel Tagzizaout erreichen. Wir folgen dem Weg weiter auf dem Muliweg bis nach Anefgou. Durchquerung des Dorfes, welches an ein Hirtendorf erinnert. Wir gehen weiter bis wir zum Forsthaus Tirghist kommen. Hier gibt es eine einzigartige Aussicht. Man bekommt sogar Mufflons zu Gesicht. Ein Förster erzählt uns mehr über diese Tiere. Abendessen und Nächtigung in der Nähe des Försterhauses in Zelten auf 2170m.

Tag 6: Tirghist – Isli See:
Aufstieg über den Issoual Pass (2400 m). Hier hat man eine tolle Sicht über das Dorf Tirghist, das Tal und das Seen-Plateau. Wir durchqueren das enorme Islane Plateau Richtung Isli See. Abendessen und Nächtigung im Camp neben dem See.

Tag 7: Isli See – Tislit See – Imilchil – Imlouan:
Ab Mai trifft man beim Durchqueren des Islane Plateaus, ein Weidegebiet im orientalischen Hohen Atlas, Hirten verschiedener Stämme. Sie kommen hier her in Mengen und schlagen ihre Zelte, gewebt aus Ziegenhaar, auf und lassen hier ihre Herden weiden. Mit ihrer Offenheit, Gastfreundschaft und Großzügigkeit nehmen die Hirten die Wanderer auf. Wir wandern weiter auf dem Weg Richtung Tislit See, indem wir am Bab -n-Ouayad vorbeigehen. Abstieg zum Ort Imilchil (2200 m), wo jedes Jahr das Moussem Fest der Verlobung stattfindet. Wir kommen ins Dorf Imlouan. Abendessen und Nächtigung bei Einheimischen. Am Abend treffen sich die jungen Dorfbewohner und Dorfbewohnerinnen, um zum Klang der Bendir Trommel zu tanzen und zu singen. Ein rührendes und spannendes Spektakel aus einer anderen Zeit.

Tag 8:
Rückfahrt nach Fès im Minibus oder Allradfahrzeug.

Tag 9:
Transfer zum Flughafen.

Kostenvoranschlag